Rindfleisch: Qualität, Inhaltstoffe, Herkunft, Kritik

Animal Police Allgemein

Das Rind wird in Deutschland ziemlich viel verzehrt. Doch wo genau kommt das Fleisch her, das wir in unseren Supermärkten kaufen können?

 

Natürlich möchte man als Verbraucher wissen, woher das Fleisch kommt. Aus diesem Grund befasse ich

 mich in diesem Beitrag mit dem Rind, um herauszufinden, ob das Fleisch gesund ist oder nicht. Nimmt euch also die Zeit und lest euch diesen Beitrag durch.

Bei Rindfleisch müssen die Informationen über das Fleisch auf der Verpackung detaillierter sein. Laut Verbraucherzentrale Bayern sollte jeder nachvollziehen können, wo das Tier geboren, gemästet, geschlachtet und zerlegt wurde. Bei einem Rind muss alles dokumentiert werden: Das Tier selbst ist gekennzeichnet, es gibt dazu schriftliche Unterlagen und eine zentrale Datenbank des Staates, in der alles dokumentiert werden muss. Nach der Schlachtung wird die Schlachtnummer mit der Tiernummer verknüpft. Wenn das Fleisch also verarbeitet wird, dann kann man die Herkunft des Tieres immer zurückverfolgen. Und die Informationen müssen auch für den Verbraucher durch Etikettierung etc. zugänglich sein. In der Praxis muss man sich jedoch auch bei Rindfleisch durch zwei bis drei Internetseiten klicken, bis man alle Informationen findet, die man haben will.

Die meisten Supermarktketten haben ihre eigene Strategie gefunden, die Herkunft von Fleischprodukten für den Verbraucher sichtbar zu machen. Auf Aldi-Produkten zum Beispiel findet man einen QR Code, den man einscannen kann und so Ort und Zeit von Schlachtung, Zerlegung, Verarbeitung und Verpackung erfahren. Woher das lebende Tier stammt, lässt sich jedoch so nicht herausfinden.

 

 

Nun zur Qualität des Fleisches:

Die Qualität des Rindfleisches hängt von mehreren Faktoren ab:

-Rasse: Weltweit gibt es über 500 verschiedene Rinderrassen. Unterschieden werden diese nach ihrer hauptsächlichen Nutzung in Fleisch-, Milch- und Zweinutzungsrassen.

-Alter: Man sagt je älter ein Rind ist, desto intensiver ist der Geschmack des Fleisches. Mit 18 bis 24 Monaten erreichen die Rinder die Schlachtreife, da zu diesem Zeitpunkt das Gewicht am besten ist.

-Geschlecht: In Deutschland wird das Männliche Rind bevorzugt, da es mehr Fleischanteil hat als das Weibliche Tier. Außerdem ist das Bullenfleisch zarter.

-Haltung: Die Fleischqualität wird natürlich besser, wenn die Haltung auch besser ist, da die Tiere dann besseres Futter bekommen und generell ein besseres Leben haben. Zur Haltung haben wir die letzten Wochen schon Beiträge gepostet, wenn ihr also dazu noch mehr wissen wollt, dann lest doch gerne die Beiträge dazu durch.

-Schlachtung: Bei der Schlachtung von Rindern gilt: Stress vermeiden für bessere Fleischqualität! Man sagt die beste Tötung der Tiere ist per Kugelschuss auf ihrer Weide. Dort haben sie keinen Stress und ahnen es vorher nicht.

-Reifung: Ist das Fleisch frisch geschlachtet, dann ist es ungenießbar. Fleisch vom Rind muss reifen, damit es zart und aromatisch wird.

 

Man sieht also: Es ist nicht möglich zu sagen, wie gut das Fleisch ist, wenn man es kauft. Man kann jedoch schauen, von welcher Haltung das Tier stammt, um sich zumindest zu vergewissern, dass das Tier gutes Futter bekommen hat.

 

Ein weiteres Thema beim Fleisch sind die Medikamente, denn die Tiere bekommen davon ziemlich viele. Warum? Dass sie gesund bleiben und groß werden! Die Sorge von Kunden ist nun, dass es Rückstände im Fleisch geben kann und dieser Sache gehe ich jetzt auf die Spur:

Fleisch und Lebensmittel tierischer Herkunft werden in Deutschland sehr streng überwacht. In engen Abständen werden große Mengen von Fleisch in allen Lebensmittelüberwachungsbehörden der Bundesländer im Labor umfangreich geprüft. „Es gibt nur sehr selten Fälle, in denen die Überwachungsbehörden Rückstände von Antibiotika und anderen Arzneimitteln finden, die eine Wechselwirkung zwischen dem Medikament und Körperzellen oder einzelnen Bestandteilen von Zellen hervorrufen.“, heißt es. Doch wieso ist das so? Die Tiere bekommen zwar in der Haltung sehr viele Medikamente, jedoch dürfen sie so lange nicht Geschlachtet werden, bis sie die Antibiotika im Körper abgebaut haben. Es gibt deshalb festgelegte Wartezeiten, bevor das Tier geschlachtet und verkauft werden darf.

Natürlich beruhigt den Verbraucher das Ganze, aber zu 100% sollte man dem Fleisch trotzdem nicht vertrauen. Man sollte zum Beispiel nicht so oft Innereien wie Leber oder Niere verzehren, da sie Filterorgane sind und dort häufiger und größere Mengen an Medikamentenrückständen vorkommen

 

Da wird grad dabei sind:

Hier die Inhaltstoffe vom Rindfleisch:

Nährwerte (pro 100 g):

  • Kalorien: 159 kcal /665 kJoule
  • Kohlenhydrate: 0 g g
  • Eiweiß: 29.68 g
  • Fett: 4.33 g
  • Ballaststoffe: 0 g

Inhaltsstoffe:

  • Vitamin A
  • Vitamin B12
  • Vitamin E
  • Eisen
  • Zink

Grundsätzlich kann man also sagen, dass Rindfleisch gesund ist.

 

Meine generelle Empfehlung nach ich mich in das Thema eingelesen habe ist:

Lieber Fleisch aus Freilandhaltung statt aus Massentierhaltung, weil bei Freiland mehr aufs Futter geachtet wird und weniger Krankheiten auftreten, da die Tiere besser leben!

Außerdem empfehle ich, dass man generell lieber weniger Fleisch essen sollte, aber das ist natürlich jedem selbst überlassen.

 

 

Quellen:
WO KOMMT MEIN FLEISCH HER? – Supermarkt Inside (supermarkt-inside.de)
Herkunft von Lebensmitteln: Woher kommen Fleisch, Eier & Obst? | Verbraucherzentrale.de
Rindfleischkunde | Was ist ein Rind? – Mein BioRind
Antibiotika im Fleisch – wie schlimm ist es wirklich? (t-online.de)
Rind-Fleisch – Infos, Nährwerte und Inhaltsstoffe dieser Fleisch-Sorte – Fettabsaugung, Schönheitsoperationen (lexikon-der-schoenheit.de)